Die Meldung liest sich, als sei Ihr Amazon-Verkäuferkonto deaktiviert. Gemeint ist die Verbindung zwischen JTL-Wawi und Amazon: Die API-Autorisierung im Seller Central ist abgelaufen, wurde entzogen oder ist beim Erneuern nicht durchgelaufen. Amazon widerruft diese Freigaben nach Passwortänderungen, geänderten Nutzerrechten und in bestimmten Abständen. Die Lösung liegt im Seller Central, nicht in JTL.
“Account not active” bezieht sich auf die Autorisierung, mit der JTL-Wawi in Ihrem Namen auf die Amazon-Schnittstelle zugreift. Nicht auf Ihr Verkäuferkonto.
Amazon vergibt diese Freigabe zeitlich begrenzt und widerruft sie bei bestimmten Ereignissen. Ist sie ungültig, antwortet die Schnittstelle abweisend, JTL zeigt diese Antwort an, und Ihr Konto kann dabei völlig unauffällig sein. Prüfen Sie deshalb erst im Seller Central und dann in JTL.
| Auslöser | Warum es die Freigabe trifft |
|---|---|
| Autorisierung abgelaufen | Amazon begrenzt die Gültigkeit bewusst |
| Passwort im Seller Central geändert | Setzt bestehende Freigaben zurück |
| Nutzerrechte geändert | Der autorisierende Benutzer darf weniger als vorher |
| Autorisierung durch ein eingeschränktes Mitarbeiterkonto | Die Freigabe entsteht, reicht aber nicht aus |
| Falscher Marktplatz oder falsche Region | Ein Marktplatz läuft, ein anderer nicht |
| Freigabe im Seller Central entzogen | Meist versehentlich beim Aufräumen der verbundenen Apps |
Melden Sie sich im Seller Central an. Können Sie sich anmelden und Bestellungen sehen, ist Ihr Konto aktiv, und die schlimmste Möglichkeit ist damit vom Tisch. Sehen Sie dann unter den verbundenen Apps und Diensten nach, ob die Verbindung zu JTL als aktiv geführt wird.
Prüfen Sie, welcher Benutzer autorisiert hat. Ein Konto mit vollen Rechten ist hier die richtige Wahl, denn eingeschränkte Mitarbeiterkonten erzeugen Freigaben, die später zu wenig dürfen. Verkaufen Sie in mehreren Ländern, betrachten Sie die Marktplätze einzeln.
Erteilen Sie die Autorisierung dann neu und schließen Sie den Vorgang vollständig ab. Ein abgebrochener Freigabeprozess hinterlässt einen Zustand, der aussieht wie eine Verbindung und keine ist. Stoßen Sie danach einen Abgleich an, statt auf den nächsten geplanten Lauf zu warten.
Während die Autorisierung ungültig war, sind Bestellungen aufgelaufen. Der erste Abgleich nach der Reparatur ist deshalb größer als sonst, und genau dort tauchen Folgefehler auf: Zeitüberschreitungen, Drosselung durch Amazon, oder ein einzelner Datensatz, der den ganzen Lauf abbricht.
Prüfen Sie ausdrücklich, ob alle Bestellungen aus dem Ausfallzeitraum angekommen sind. Eine wiederhergestellte Verbindung holt einen Rückstand nicht von allein auf.
Wir überwachen die Gültigkeit der Zugänge statt des Abbruchs. Läuft eine Autorisierung demnächst ab, ist das ein geplanter Vorgang und kein Notfall am Montagmorgen.
Ein Ausfall erzeugt bei uns einen aufholbaren Rückstand: Nicht abgerufene Vorgänge liegen in einer Warteschlange und werden nach der Reparatur nachgeholt, kontrolliert und ohne Dubletten. Der Nachlauf wird dabei gedrosselt, weil ein großer Rückstand sonst direkt in die nächste Sperre läuft. Und ein einzelner unverdaulicher Datensatz stoppt nicht den gesamten Lauf, sondern wird isoliert und gemeldet.
Am guten Tag sieht man davon nichts. Sichtbar wird es an dem Tag, an dem Amazon die Freigabe zurücksetzt und niemand im Haus davon weiß.
Sie sehen das im Livebetrieb und möchten, dass es nicht mehr Ihr Problem ist? Wir konzipieren, bauen und betreiben die Schnittstelle dauerhaft, inklusive der Validierung und Wiederholungslogik, die diese Art von Fehler gar nicht erst bei Ihnen ankommen lässt. Festpreis-Angebot zur Aufwandsabschätzung innerhalb von 48 Stunden.