Eine Dynamics-365-Anbindung verbindet entweder die CRM-Apps auf Dataverse oder Business Central als ERP mit den umliegenden Systemen: einem zweiten CRM, SAP, einem Onlineshop oder Slack. Es fließen Accounts, Opportunities, Kunden, Aufträge und Benachrichtigungen. Probleme macht das Datenmodell von Dynamics: GUID-Verweise, Optionssätze als Ganzzahlen, mandantenbezogene APIs, MwSt.-Buchungsgruppen statt Steuersätzen und Service-Protection-Limits, die naive Ladeläufe ausbremsen.
Dynamics 365 steht in der Praxis für zwei verschiedene Dinge. Die Customer-Engagement-Apps wie Sales und Customer Service laufen auf Dataverse und übernehmen die CRM-Rolle. Business Central ist ein ERP für kleine und mittlere Unternehmen, in der DACH-Region weit verbreitet, und jeder Mandant ist darin ein eigenes Unternehmen innerhalb einer Umgebung.
Auf der CRM-Seite muss Dynamics meist mit einem anderen Front-Office- oder ERP-System übereinstimmen: Accounts und Opportunities im Gleichklang mit einem zweiten CRM, wie bei Dynamics 365 und Salesforce, oder Kunden, Materialien und Aufträge im Austausch mit SAP. Ereignisse aus Dynamics gehen außerdem dorthin, wo das Team kommuniziert, etwa nach Slack. Business Central steht hinter Shop und Vertriebspipeline: Bestellungen, Erstattungen und Auszahlungen kommen aus Shopify, Kunden und Rechnungsstatus werden mit einem CRM wie HubSpot abgeglichen.
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