Ein Finanzdienstleister war mit der DORA-Compliance im Rückstand. Er musste Daten zur operationellen Resilienz aus ERP-, HR- und Betriebssystemen in einer zentralen Reporting-Plattform aggregieren, doch die Daten wurden manuell über Tabellen exportiert. Kein Audit-Trail. Keine dokumentierten SLAs. Keine Möglichkeit, Aufsichtsbehörden genau zu zeigen, wann Daten bewegt wurden, woher sie kamen und wohin sie gingen. Die Resilienzbewertung markierte individuell entwickelte Integrationen als Schwachstelle.
Eine Pipeline, die strukturierte Daten aus jedem Quellsystem nach einem dokumentierten Zeitplan abruft, Datensätze in jeder Phase validiert und abgleicht und sie mit vollständigen Herkunftsmetadaten in die Compliance-Plattform schreibt. Jede Datensatzbewegung wird protokolliert: wann sie extrahiert wurde, was mit ihr geschah und wann sie ankam.
flowchart LR ERP[ERP] --> PIPE[Pipeline<br>validieren + abgleichen] HR[HR-System] --> PIPE OPS[Betrieb] --> PIPE PIPE --> LOG[Herkunfts-<br>protokoll] PIPE --> COMP[Compliance-<br>Plattform]
Monitoring der Pipeline-Integrität mit dokumentierten SLAs je Datenfluss. Herkunftsprotokollierung für jeden Datensatz. Exactly-once-Zustellung, um Duplikate in Compliance-Berichten zu verhindern. Proaktive Alarmierung, wenn Quellsysteme ihr Ausgabeformat ändern. Und eine Incident-Response-Dokumentation, die einer aufsichtsrechtlichen Prüfung standhält.
Manuelle Tabellenexporte sind Geschichte. Aufsichtsbehörden können jeden Datenpunkt von der Quelle bis zum Bericht nachverfolgen. Die dokumentierten SLAs und Incident-Response-Verfahren erfüllen die DORA-Anforderungen an IKT-Drittdienstleister.
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