Eine Personio-DATEV-Anbindung speist die vorbereitende Lohnbuchhaltung: Sie macht aus jedem Eintritt, Austritt, jeder Gehaltsänderung, Fehlzeit und Einmalzahlung in Personio die Stamm- und Bewegungsdaten, die Ihr Lohnbüro pro Periode in DATEV LODAS oder DATEV Lohn und Gehalt importiert. Richtig gemacht ist das nicht der eingebaute Datei-Export, den man einmal im Monat weiterreicht. Es ist eine zeitgesteuerte, idempotente Pipeline, die jeden Mitarbeiter der richtigen Personalnummer zuordnet, Personio-Fehlzeiten und -Boni auf die korrekten DATEV-Lohnarten und Fehlgründe abbildet und die Daten vor dem Abrechnungsstichtag liefert - ohne dass jemand personenbezogene Daten von Hand abtippt.
In Personio ändert sich die Belegschaft tatsächlich: jemand wird zum 15. eingestellt, jemand wechselt in die Vier-Tage-Woche, ein Dritter ist zwei Wochen krank, ein Vierter bekommt einen Quartalsbonus. DATEV und das Lohnbüro oder der Steuerberater, der es bedient, brauchen all das pro Periode als Abrechnungsdaten - die richtige Personalnummer, die richtige Lohnart, den richtigen Fehlgrund, geliefert vor dem Stichtag, damit die Abrechnung gleich beim ersten Mal stimmt.
In der Lücke zwischen diesen beiden Systemen steckt heute die Handarbeit: Jemand exportiert aus Personio, gleicht von Hand gegen DATEV ab, hinterhertelefoniert fehlenden Personalnummern und verschickt eine Datei. Eine Personio-DATEV-Anbindung schließt diese Lücke automatisch. Sie liest jede relevante Änderung aus Personio, wendet Ihre Abrechnungslogik an und übergibt DATEV saubere Stamm- und Bewegungsdaten, die Ihr Lohnbüro ohne erneutes Abtippen importieren kann.
| Objekt / Vorgang in Personio | Wird in DATEV zu | Hinweis |
|---|---|---|
| Eintritt | Neuer Personalstammsatz | Personalnummer nach vereinbarter Regel; Steuer-ID, SV-Nummer, Bankverbindung, Krankenkasse |
| Austritt | Beendigung / Deaktivierung | Austrittsdatum steuert die letzte Periode; Datensatz wird deaktiviert, nie gelöscht |
| Stammdatenänderung | Aktualisierte Personalstammdaten | Name, Anschrift, IBAN, Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Kostenstelle |
| Gehaltsänderung | Laufender Bezug | Gültigkeitsdatum zählt - eine Erhöhung zur Monatsmitte teilt die Periode |
| Fehlzeit (Krankheit, Urlaub, unbezahlt) | Fehlzeit mit passendem Grund | Entgeltfortzahlung, Krankengeldfall und unbezahlt bilden je einen eigenen Fehlgrund |
| Einmalzahlung (Bonus, Provision) | Bewegungsdaten auf der richtigen Lohnart | Variable Bezüge landen in der richtigen Periode, nicht in der der Erfassung |
| Arbeitszeit- / Vertragsänderung | Angepasster Beschäftigungssatz | Teilzeitfaktor und Wochenstunden fließen in die Berechnung ein |
Das konkrete Personalnummern-Schema, die Lohnart-Nummern, die Fehlgrund-Zuordnung und das Abrechnungssystem stimmen wir einmalig mit Ihrem Lohnbüro ab und hinterlegen sie in der Pipeline. Danach ordnet sie niemand mehr von Hand zu.
Der eingebaute Export oder ein generischer HR-Connector bringt Sie fast ans Ziel und lässt den teuren, fehleranfälligen Teil auf Ihrem Schreibtisch liegen:
Wir behandeln das als Pipeline, nicht als monatliches Ablegen einer Datei. Änderungen aus Personio - Eintritte, Austritte, Gehälter, Fehlzeiten, Einmalzahlungen - werden zeitgesteuert und auf Ihren Abrechnungsstichtag abgestimmt abgeholt, validiert, in Ihre vereinbarte DATEV-Kontierung überführt und als LODAS- oder Lohn-und-Gehalt-Import für Ihr Lohnbüro ausgegeben.
Die Pipeline ist idempotent: Jeder Personio-Datensatz trägt eine stabile Kennung, sodass ein erneuter Lauf nie ein Duplikat oder eine Fehlbuchung erzeugt. Sie läuft auf cloud-nativer, vollständig EU-gehosteter Infrastruktur, sodass höchst sensible Personaldaten - Gehalt, Bankverbindung, Steuer-ID, Sozialversicherungsnummer, krankheitsbezogene Fehlzeiten - die EU nicht verlassen, was Ihren AVV und Ihre DSGVO-Pflichten sauber hält.
Und dann halten wir sie am Laufen. Monitoring, Alerting, Incident Response und - entscheidend - das Beobachten von API- und Formatänderungen bei Personio und DATEV liegen vertraglich bei uns, mit festem Ansprechpartner und SLA. Der Abrechnungsstichtag hängt nicht mehr daran, dass jemand an das Ausführen und Bereinigen eines Exports denkt.
Bei kleiner, stabiler Belegschaft, einem Abrechnungssystem und wenigen variablen Bezügen ist der eingebaute Export von Personio völlig in Ordnung - und das sagen wir Ihnen auch. Die Anbindung lohnt sich, wenn Belegschaft und Fluktuation wachsen, wenn Boni und Provisionen die Lohnart-Zuordnung zur monatlichen Pflichtübung machen, wenn Fehlzeiten und unterjährige Änderungen den manuellen Abgleich fehleranfällig machen, oder wenn Ihr Lohnbüro Ihnen berechnet, Daten zu bereinigen, die eine Pipeline von vornherein rechtzeitig und korrekt hätte liefern sollen.
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