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Shopify lexoffice Schnittstelle

Kurz gesagt

Eine Shopify-lexoffice-Anbindung macht aus jeder bezahlten Shopify-Bestellung den passenden lexoffice-Datensatz - eine festgeschriebene Rechnung oder einen Beleg - mit dem Kunden als eindeutigem lexoffice-Kontakt, Positionen und Versand im richtigen Steuersatz (19 % oder 7 %) und Erstattungen als Rechnungskorrektur statt als Änderung an einem gesperrten Dokument. Richtig gemacht ist das kein nächtlicher CSV-Import, sondern eine idempotente Pipeline, die das lexoffice-Ratelimit und die GoBD-Unveränderbarkeit respektiert - Ihre Buchhaltung bleibt sauber, ohne dass jemand Bestellungen abtippt.

Was eine Shopify-lexoffice-Anbindung wirklich leistet

Shopify erfasst alles zu einem Verkauf - den Kunden, die Positionen, den Rabattcode, den Versand, die ausgewiesene Umsatzsteuer, die Erstattung drei Tage später. lexoffice (heute lexware office) braucht denselben Verkauf als saubere Buchhaltung: einen Kontakt für den Käufer, eine Rechnung oder einen Beleg mit dem richtigen Steuersatz auf jeder Zeile und eine Rechnungskorrektur, wenn Geld zurückgeht. Dazwischen steckt erstaunlich viel Fachurteil, das ein CSV-Import oder ein generisches Plugin schlicht nicht trifft.

Eine Shopify-lexoffice-Anbindung schließt diese Lücke automatisch. Sie liest jede relevante Bestellung und Erstattung aus Shopify, findet oder erstellt den passenden lexoffice-Kontakt und schreibt eine korrekt besteuerte Rechnung oder einen Beleg - ohne dass Ihre Buchhaltung eine Zahl abtippt und ohne dass sich Dubletten in den Kontakten stapeln.

Welche Daten fließen

Vorgang in ShopifyWird in lexoffice zuHinweis
Bezahlte BestellungFestgeschriebene Rechnung oder BelegWahl hängt davon ab, wer die Rechnung ausstellt; einmalig abgestimmt
Kunde / RechnungsadresseKontakt (Rolle Kunde / Debitor)Dublettenabgleich über E-Mail und Adresse
PositionenRechnungs- bzw. BelegzeilenNetto- oder Bruttopreis plus Steuersatz je Position
RabattcodePositions- oder BelegrabattSo gesetzt, dass die Belegsumme der Shopify-Summe entspricht
VersandzeileEigene PositionVersand ist steuerbar und braucht eigene Zeile und Steuersatz
SteuerpositionentaxType + Steuersatz (19 % / 7 %)Inland unkritisch; grenzüberschreitend ist der schwierige Teil
Erstattung / TeilerstattungRechnungskorrekturVerweist auf das Original; das Original bleibt gesperrt
Zahlung / TransaktionDokument als bezahlt markiertOptional, wo lexoffice den Zahlstatus führt
Auszahlung & GebührenBankbuchung / AufwandsbelegIm lexoffice-Bankabgleich, nicht auf der Verkaufsrechnung

Das Mapping - welche Bestellungen zu Belegen werden, welcher Steuersatz wo gilt, wie Kontakte abgeglichen werden - stimmen wir einmalig ab und hinterlegen es in der Pipeline. Danach ordnet niemand mehr eine Bestellung von Hand zu.

Die Details, an denen einfache Syncs scheitern

Ein nächtlicher Export oder eine Connector-App von der Stange bringt Sie fast ans Ziel und lässt die teuren Sonderfälle auf Ihrem Schreibtisch:

Wie wir sie bauen und betreiben

Wir behandeln das als Pipeline, nicht als nächtlichen Lauf. Bestell- und Erstattungsvorgänge aus Shopify werden per Webhook oder zeitgesteuert abgeholt, validiert, dem richtigen lexoffice-Kontakt zugeordnet und als abgestimmte Rechnung oder Beleg ausgegeben - Erstattungen als Rechnungskorrektur zum Originaldokument.

Die Pipeline ist idempotent: Jede Shopify-Bestellung trägt eine stabile Kennung, die wir auf ihr lexoffice-Dokument abbilden, sodass ein erneuter Lauf nie eine Dublette gegen GoBD-gesperrte Datensätze erzeugt. Sie respektiert das lexoffice-Ratelimit von Haus aus, drosselt und wiederholt Schreibzugriffe und kapselt Teilfehler, sodass eine fehlerhafte Bestellung nie den ganzen Stapel blockiert. Sie läuft auf cloud-nativer, vollständig EU-gehosteter AWS-Infrastruktur - Bestell- und Kundendaten verlassen die EU nicht, was AVV und DSGVO sauber hält.

Und dann halten wir sie am Laufen. Monitoring, Alerting, Incident Response und das Beobachten von API-Änderungen bei Shopify und lexoffice liegen vertraglich bei uns, mit festem Ansprechpartner und SLA. Ihre Buchhaltung hängt nicht mehr daran, dass jemand an einen Import denkt.

Wann sich diese Anbindung lohnt

Wenn Sie eine Handvoll Inlandsbestellungen im Monat mit einem einzigen Steuersatz abwickeln, ist der lexoffice-eigene Import oder ein leichter Connector völlig in Ordnung - und wir sagen Ihnen das auch. Eine betreute Pipeline lohnt sich, wenn das Bestellvolumen steigt, wenn Gast-Bestellungen und Dubletten Ihre Kontakte zumüllen, wenn Erstattungen und GoBD-Korrekturen zur monatlichen Pflichtübung werden, oder wenn Sie grenzüberschreitend im OSS verkaufen und die Kontierung von Anfang an stimmen muss - denn eine gesperrte, falsche Rechnung zu korrigieren ist weit teurer, als eine richtige zu bauen.

Häufig gestellte Fragen

Soll jede Shopify-Bestellung eine lexoffice-Rechnung oder ein Beleg werden?
Das hängt davon ab, wer die rechtsgültige Rechnung ausstellt. Verschickt Shopify dem Kunden bereits seinen Beleg, buchen wir jede Bestellung als Beleg in lexoffice und vermeiden so eine zweite Rechnungsnummer. Soll lexoffice das führende System sein, das die Rechnung ausstellt und nummeriert, erzeugen wir stattdessen festgeschriebene Rechnungen. Das klären wir einmalig mit Ihnen und Ihrem Steuerberater, denn es bestimmt Nummernkreis, USt-Ausweis und das, was Ihre Kanzlei später sieht.
Legt die Schnittstelle doppelte Kunden in lexoffice an?
Nicht, wenn sie richtig gebaut ist. lexoffice erzwingt keine eindeutige E-Mail-Adresse bei Kontakten, und Gast-Bestellungen in Shopify hinterlassen keinen dauerhaften Kundendatensatz. Ein naiver Sync legt deshalb pro Bestellung einen neuen Debitor an. Die Pipeline gleicht zuerst über E-Mail und Adresse ab und legt nur dann einen Kontakt an, wenn es wirklich keine Übereinstimmung gibt - ein Käufer bleibt ein Kontakt mit einer Kundennummer.
Wie werden Erstattungen behandelt, wenn lexoffice-Rechnungen gesperrt sind?
Festgeschriebene lexoffice-Dokumente sind nach GoBD unveränderbar - sie lassen sich weder bearbeiten noch löschen, nur korrigieren. Eine Erstattung oder Teilerstattung aus Shopify wird deshalb als Rechnungskorrektur mit Bezug auf das Originaldokument gebucht, mit denselben Konten und Steuersätzen und dem Datum der Erstattung. Die Pipeline versucht nie, eine gebuchte Rechnung zu öffnen oder zu überschreiben.
Kommt die Schnittstelle bei hohem Bestellvolumen mit dem lexoffice-Ratelimit zurecht?
Ja. Die lexoffice-API erlaubt rund zwei Anfragen pro Sekunde je Schlüssel - ein Massenimport überschreitet das sofort. Unsere Pipeline drosselt und puffert die Schreibzugriffe, hält sich unter dem Limit, wiederholt 429-Antworten mit Backoff und verarbeitet Bestellungen idempotent. So läuft ein Black-Friday-Ansturm sicher durch, statt halb geschrieben abzubrechen.
Wer betreibt die Schnittstelle nach dem Go-live?
Wir. Die Pipeline läuft auf cloud-nativer, vollständig EU-gehosteter Infrastruktur, die wir überwachen. Ändert Shopify oder lexoffice eine Schnittstelle, ist das vertraglich unser Problem - keine böse Überraschung, die Ihre Buchhaltung zum Monatsabschluss entdeckt. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner, Alerting, Incident Response und ein SLA statt eines Skripts, an dessen Ausführung jemand denken muss.

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