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Spendesk DATEV Schnittstelle

Kurz gesagt

Eine Spendesk-DATEV-Anbindung macht aus abgerechneten Kartenzahlungen, freigegebenen Lieferantenrechnungen, Mitarbeiterauslagen und Wallet-Aufladungen kontierte Buchungssätze, die Ihre Kanzlei als Buchungsstapel importieren kann - inklusive Belegbild. Jeder Lieferant wird auf eine feste Kreditorennummer aufgelöst, jede Position bekommt den richtigen BU-Schlüssel für Inland, Reverse-Charge bei ausländischen SaaS-Anbietern oder nicht abziehbare Vorsteuer, die Spendesk-Wallet läuft als eigenes Finanzkonto mit Aufladungen über Geldtransit, und kein Vorgang wird zweimal exportiert. Richtig gebaut ist das eine tägliche, idempotente Pipeline statt einer monatlichen CSV.

Was eine Spendesk-DATEV-Anbindung wirklich leistet

Spendesk sitzt direkt vor dem Geldabfluss: virtuelle Karten und Abo-Karten für SaaS, physische Karten für das Team, Lieferantenrechnungen im Rechnungseingang, Auslagen und Fahrtkosten der Mitarbeitenden, alles durch Freigabe- und Budgetregeln geführt. Spendesk weiß, wer was ausgegeben hat, für welches Team, gegen welches Budget - und ob ein Beleg dranhängt.

DATEV braucht dieselben Sachverhalte als Buchungssätze: Sachkonto und, bei Lieferanten, einen Kreditor. Dazu BU-Schlüssel, Belegdatum, Belegfeld, Kostenstelle und ein Belegbild, das eine Betriebsprüfung übersteht. Dazwischen liegt die eigentliche Arbeit. Die Spendesk-Wallet ist nicht Ihr Bankkonto. Eine Kartenautorisierung ist keine abgerechnete Zahlung. Eine Zahlung ohne Beleg ist eine Zahlung ohne Vorsteuerabzug. Und ein US-Softwareabo ist kein Inlandsaufwand mit 19 %.

Eine Spendesk-DATEV-Anbindung schließt diese Lücke zeitgesteuert: Sie liest abgeschlossene Vorgänge aus Spendesk, wendet Ihren Kontenrahmen und Ihre Steuerlogik an und übergibt der Kanzlei einen Buchungsstapel samt zugehörigen Belegen. Niemand tippt zum Monatsende Kartenumsätze ab, und niemand jagt Belegen in einer Tabelle hinterher.

Welche Daten fließen

Vorgang in SpendeskWird in DATEV zuHinweis
Abgerechnete KartenzahlungAufwandsbuchung gegen das Wallet-KontoGebucht bei Abrechnung, nie bei Autorisierung
Freigegebene LieferantenrechnungKreditorenbuchung mit AufwandskontoKreditorennummer aus einer festen Lieferantenzuordnung
MitarbeiterauslageBuchung auf Mitarbeiter-Kreditor oder VerrechnungskontoErstattung per SEPA oder über die Lohnabrechnung, einmalig festgelegt
Fahrtkosten und PauschalenAufwandsbuchung, meist ohne oder mit gekürztem VorsteuerabzugGesetzliche Sätze, keine Lieferantenumsatzsteuer
Wallet-Aufladung vom FirmenkontoGeldtransitbuchung1360 im SKR03 / 1460 im SKR04, abgestimmt mit dem Kontoauszug
Spendesk-Gebühren und FremdwährungsentgelteEigene AufwandsbuchungBleibt vom eigentlichen Sachkonto getrennt
Steuerpositionen eines VorgangsBU-Schlüssel19 % / 7 %, Reverse-Charge nach § 13b, steuerfrei, nicht abziehbar
Team, Kostenstelle, analytische FelderKOST1 / KOST2Nur so weit, wie Ihre DATEV-Kostenrechnung tatsächlich eingerichtet ist
BelegbildBeleg in DATEV Unternehmen onlineMit der Buchung verknüpft, damit Beleg und Satz zusammenbleiben

Konten, Steuerschlüssel, Kreditorennummernkreis und Kostenstellenlogik stimmen wir einmalig mit Ihrem Steuerberater ab und hinterlegen sie in der Pipeline. Danach ordnet das niemand mehr von Hand zu.

Die Details, an denen einfache Exporte scheitern

Wie wir sie bauen und betreiben

Wir behandeln das als Pipeline, nicht als monatliche Pflichtübung. Vorgänge werden zeitgesteuert aus Spendesk abgeholt, gegen Ihre abgestimmten Kontierungsregeln validiert, in DATEV-Buchungssätze überführt und entweder als Buchungsstapel im DATEV-Format ausgegeben oder über DATEV Unternehmen online geliefert, wenn die Belegbilder mitwandern sollen. Das Zielformat klären wir vorab mit Ihrer Kanzlei, damit der Import auf deren Seite sauber läuft.

Die Pipeline ist idempotent. Jeder Vorgang trägt eine stabile Kennung, der Exportstatus wird mitgeführt: Ein erneuter Lauf erzeugt nie eine doppelte Buchung, und ein nachträglich geänderter Vorgang führt zu einer Korrektur mit nachvollziehbarer Spur. Was die Validierung nicht besteht, wird ausgesteuert und gemeldet statt stillschweigend verworfen - ein halb geglückter DATEV-Import ist schlimmer als gar keiner.

Betrieben wird das auf cloud-nativer, vollständig EU-gehosteter Infrastruktur. Ausgaben- und Mitarbeiterdaten verlassen die EU nicht, was AVV und DSGVO gegenüber Ihrer Kanzlei unkompliziert hält.

Und dann halten wir die Schnittstelle am Laufen. Monitoring, Alerting, Incident Response und das Beobachten von API-Änderungen bei Spendesk und DATEV liegen vertraglich bei uns, mit festem Ansprechpartner und SLA. Der Aufwand wird vorab zum Festpreis geschnitten, damit Sie wissen, was die Anbindung kostet, bevor es sie gibt.

Wann sich diese Anbindung lohnt

Bei einer Gesellschaft, einer Handvoll Karten, guter Belegquote und überwiegend inländischen Lieferanten reicht der Standardexport mit etwas Nacharbeit tatsächlich aus - das sagen wir Ihnen dann auch. Die Anbindung lohnt sich, wenn das Kartenvolumen wächst, wenn grenzüberschreitende SaaS-Ausgaben Reverse-Charge zum monatlichen Risiko machen, wenn Sie echte Kostenstellenauswertungen statt eines Sammelkontos brauchen, wenn mehrere Gesellschaften im Spiel sind, oder wenn Ihr Steuerberater Ihnen jeden Monat berechnet, einen Export zu reparieren, der von vornherein hätte stimmen können.

Häufig gestellte Fragen

Spendesk hat doch schon einen DATEV-Export. Wozu eine eigene Anbindung?
Der eingebaute Export ist brauchbar, und für ein kleines Team mit einer Gesellschaft und sauberer Belegquote reicht er oft aus. Teuer wird es, sobald Sie echte Kreditorenkonten je Lieferant statt eines Sammelkontos brauchen, Reverse-Charge für ausländische SaaS-Anbieter korrekt schlüsseln wollen, Kostenstellen und Kostenträger aus Ihren eigenen Dimensionen befüllen müssen oder einen sauberen Korrekturweg für Vorgänge benötigen, die sich nach dem Export noch ändern. Ab da bearbeiten Sie den Export jeden Monat in Excel nach - und genau diese Arbeit nimmt die Anbindung Ihnen ab.
Wie gehen Sie mit Kartenzahlungen ohne hochgeladenen Beleg um?
Eine Kartenzahlung wird abgerechnet, ob jemand einen Beleg hochlädt oder nicht. Vorsteuer ohne Beleg hält keiner Betriebsprüfung stand. Wir exportieren deshalb nur Vorgänge, die Spendesk als vollständig und exportbereit kennzeichnet. Alles ohne Beleg wird entweder zurückgehalten oder auf ein vereinbartes Verrechnungskonto gebucht und nachträglich korrekt umgebucht. In beiden Fällen bekommt Ihr Finanzteam eine Liste der offenen Belege, statt sie beim Abschluss zu entdecken.
Wie wird die Spendesk-Wallet gebucht?
Als eigenes Finanzkonto, nicht als Ihr Bankkonto. Eine Aufladung vom Firmenkonto ist eine Geldtransitbuchung (1360 im SKR03, 1460 im SKR04 oder das Konto, mit dem Ihre Kanzlei arbeitet), und jede Kartenzahlung mindert das Wallet-Konto, nicht die Bank. Bucht man Kartenausgaben direkt gegen das Bankkonto, stimmt der Wallet-Saldo nie - der mit Abstand häufigste Grund, warum ein Export aus einem Ausgabenmanagement-Tool im Abschluss auffliegt.
Was passiert mit ausländischen Anbietern wie AWS, Google oder LinkedIn?
Das sind die klassischen Reverse-Charge-Fälle nach § 13b UStG, und auf Firmenkarten sind sie die Regel, nicht die Ausnahme. Die Kontierung richtet sich nach Sitzland und USt-IdNr. des Lieferanten, nicht nach der Zahl, die auf dem Beleg steht. So bekommt eine EU-Dienstleistung den Reverse-Charge-Schlüssel und geht bei Bedarf in die Zusammenfassende Meldung, ein Drittlandsbezug seine eigene Behandlung. Die Zuordnung Lieferant zu Steuerfall stimmen wir einmal mit Ihrem Steuerberater ab und wenden sie danach konsistent an.
Wer betreibt die Schnittstelle nach dem Go-live?
Wir. Die Pipeline läuft auf cloud-nativer, vollständig EU-gehosteter Infrastruktur, die wir überwachen; Alerting und Incident Response sind vertraglich geregelt. Ändert Spendesk seine API oder DATEV ein Importformat, ist das unsere Aufgabe - und zwar bevor Ihr Abschluss darunter leidet. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner und ein SLA statt eines Skripts auf irgendeinem Laptop.

Sie möchten diese Integration umsetzen und dauerhaft betreiben lassen? Sagen Sie uns, welche Systeme verbunden werden sollen und welche Daten fließen müssen. Festpreis-Angebot zur Aufwandsabschätzung innerhalb von 48 Stunden.

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