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DATEV // fehlermeldung

Sachkontenlänge stimmt nicht mit dem Mandanten überein

Kurz gesagt

Im Header steht, wie viele Stellen die Sachkonten dieses Mandanten haben. Weicht der Wert von der Einstellung im DATEV-Mandanten ab, wird abgewiesen, auch wenn jede einzelne Kontonummer inhaltlich stimmt. Es wird nicht gerundet und nichts ergänzt. Personenkonten sind dabei immer eine Stelle länger als Sachkonten, was selbst gebaute Exporte regelmäßig übersehen, weil sie Konten als eine einzige Sorte Zahl behandeln.

Was hier verglichen wird

Der Header enthält ein Feld für die Sachkontenlänge, typischerweise vier oder fünf. DATEV gleicht diesen Wert beim Import gegen die Einstellung des Zielmandanten ab, und er muss exakt passen.

Die Meldung ist deshalb irreführend einfach. Ihre Kontonummern können vollständig korrekt sein. Abgewiesen wird eine Angabe über die Kontonummern.

Der Teil, den Exporte übersehen

Personenkonten haben in DATEV immer eine Stelle mehr als Sachkonten. Bei vierstelligen Sachkonten sind Debitoren und Kreditoren fünfstellig.

Ein selbst gebauter Export behandelt Konten aber meist als eine Sorte Zahl und formatiert alles gleich lang. Je nach Richtung entstehen daraus zwei verschiedene Fehler. Ist das Personenkonto zu kurz, wird der Debitor nicht gefunden, oder die Nummer kollidiert mit einem existierenden Sachkonto. Ist das Sachkonto zu lang, passt der Stapel nicht zum Header, oder das Konto gibt es in dieser Schreibweise nicht.

Der zweite Fall ist der gutartige. Er bricht ab. Der erste kann durchlaufen.

Sofort prüfen

PrüfungWo
Wert der Sachkontenlänge im HeaderErste Zeile der Exportdatei
Eingestellte Länge im MandantenDATEV-Mandantenstammdaten oder bei der Kanzlei
Länge der Sachkonten in den BuchungszeilenSpalten Konto und Gegenkonto
Länge der PersonenkontenGenau eine Stelle mehr
Importieren Sie in denselben Bestand wie zuletzt?Häufigste Ursache nach einem Jahreswechsel

Die Länge im Header und jede Kontonummer in den Buchungszeilen gleicht unser EXTF-Validator gegeneinander ab, direkt im Browser.

Stimmen Header und Mandant überein und der Import scheitert weiter, sehen Sie sich als Nächstes die Beraternummer im selben Header an. Beide Felder liegen nebeneinander und beide brechen ab, bevor eine Buchung gelesen wird.

Warum wir Exporte nicht als Datei denken

Der Header wird bei uns aus der Mandantenkonfiguration erzeugt, nicht aus einer Konstante im Skript. Die Kontonummern werden gegen diesen Header validiert, bevor eine Datei entsteht, und ein Sachkonto mit falscher Stellenzahl ist damit ein Fehler bei uns statt bei Ihrer Kanzlei.

Sach- und Personenkonten behandeln wir als getrennte Typen, mit der Längenregel als expliziter Prüfung. Und ein Wechsel des Wirtschaftsjahres ist ein bewusster Vorgang, bei dem wir den Bestand prüfen, statt anzunehmen, dass das nächste Jahr aussieht wie das letzte.

Das sind Kleinigkeiten, und sie entscheiden darüber, ob Ihre Kanzlei den Stapel im ersten Anlauf importieren kann.

Häufig gestellte Fragen

Woher weiß ich, welche Sachkontenlänge mein Mandant hat?
Aus den Mandanteneinstellungen in DATEV, im Zweifel von der Kanzlei. Ableiten lässt sie sich auch aus einer bestehenden Kontenliste: Sind Ihre Erlöskonten vierstellig, ist die Sachkontenlänge vier. Raten Sie nicht anhand einzelner Konten, weil führende Nullen die tatsächliche Länge verdecken.
Warum sind meine Debitorennummern länger?
Das ist so vorgesehen. Personenkonten haben in DATEV immer eine Stelle mehr als Sachkonten, bei vierstelligen Sachkonten also fünfstellige Debitoren. Ein Export, der beide Kontoarten gleich formatiert, erzeugt entweder ungültige Personenkonten oder trifft ein falsches Sachkonto.
Kann ich die Sachkontenlänge im Mandanten einfach ändern?
Das entscheidet die Kanzlei, und in einem laufenden Wirtschaftsjahr ist es meist keine gute Idee, weil bestehende Buchungen und Auswertungen daran hängen. Praktisch immer ist es richtiger, den Export an den Mandanten anzupassen.
Der Import lief bisher, jetzt nicht mehr. Was ist passiert?
Meist ein Wechsel des Mandantenbestands oder des Wirtschaftsjahres, seltener eine bewusste Umstellung durch die Kanzlei. Der Export schreibt weiter den alten Wert. Prüfen Sie zuerst, ob Sie in denselben Bestand importieren wie im Vormonat.
Wie stellen Sie sicher, dass das nicht wieder passiert?
Die Sachkontenlänge ist Teil der Mandantenkonfiguration und wird beim Erzeugen des Stapels gegen die Kontonummern in den Buchungszeilen geprüft. Passt beides nicht zusammen, entsteht keine Datei, und wir melden es, bevor Ihre Kanzlei damit zu tun hat.
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